Lesestoff #9

Lesestoff - Buchtipp

Heute gibt es die letzte Folge vom Lesestoff vor dem Weihnachtsfest. Dieses Mal Donna Tartts: »Der Distelfink«.

Worum geht es?

Hier muss man ein bisschen mehr ausholen, denn der Roman hat über 1000 Seiten.

Der Roman ist die Lebensbeichte des Ich-Erzählers Theodore Decker. Als 13-Jähriger verliert er bei einem Bombenanschlag auf das New Yorker Metropolitan Museum seine Mutter, mit der er einen freien Tag dort verbrachte. Selbst bei der Explosion eher verletzt, lernt Theodore noch den sterbenden Welton Blackwell kennen, einen älteren, körperlich eingeschränkten Mann, kennen, dem er in dessen letzten Minuten noch beisteht. Welton war mit seiner Nichte Pippa auch im Museum, die Theodore aufgefallen war. Er überredet den Jungen, das Gemälde »Der Distelfink« des niederländischen Malers Carel Fabritius aus dem ohnehin verwüsteten Museum mitzunehmen. Das Gemälde wird von da an der rote Faden des Romans. Ebenso vertraut Welton Theodore einen Ring an und benennt den Namen seines Geschäftes.

Und damit beginnt für die Hauptperson eine neue Lebensphase. Weiterlesen…

Lesestoff #6

Lesestoff - Buchtipp

Heute eine neue Folge vom Lesestoff. Dieses Mal »Der Circle« von Dave Eggers. Ich komme gleich mal auf den Punkt! Bei diesem Buch wurde mir schlecht! Es machte mir Angst! Ich hatte einem Kloß im Hals und sagte mir: »HOFFENTLICH NICHT«!

Aber Warum? Nicht weil er schlecht ist, dann hätte ich ihn hier nicht vorgestellt. Dieser Roman erzählt von unsrere achso schönen vernetzten Welt! Alles ist vernetzt, alles ist Hochglanz und wer sich dem verweigert, ist asozial. Nun kann man darum streiten, wer eigentlich asozial ist, wenn man in Foren und Kommentarspalten liest. Dieser Roman geht aber noch viel weiter!

Fazit: Privates sollte privat bleiben und wer etwas mitzuteilen hat, kann es ja machen, soll sich aber nicht über die Folgen wundern. Das Buch ist ein uneingeschränkter Lesetipp.